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Farbmaus sterben lassen? |
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Hallo liebe User,
meine lieblingsFarbmaus Kimmy ist (wieder) an einem Tumor erkrankt.
Kimmy Maus ist schon sehr alt. 21 Monate. Aufgrund eines ersten Tumoreingriffes vor zwei Monaten konnte ich ihr ein wenig Leben schenken, kurz darauf konnte sie Ihre Hinterbeinchen nicht mehr bewegen. Sie schleppt sich nun tapfer mit den Vorderpfötchen durch den Käfig. Vor einer Woche hatte sie wieder über der Schulter, genau auf der anderen Seite eine Tumorwucherung. Bisher habe ich gedacht, ich werde Kimmy nicht erneut operieren. Nun ist der Tumor Weintraubengroß und das schlechte Gewissen meldet sich bei mir. Ich weiß nicht, ob ich die arme Maus bis zum platzen des Tumors behalten soll und dann wenn es so weit ist zum Einschläfern bringe oder ob ich nun noch schnell renne und sie unter das Messer legen lasse. Die arme Maus ist leider auch durch die Behinderung total verformt und wirkt eingefallen. Sie frißt und trinkt aber und wirkt ganz mutig.
Mir tut das Tier nur so leid, was soll ich jetzt tun? Vielleicht hat sie nur noch ganz wenig Zeit? Der Tierarzt würde das bestimmt sofort machen, habe bereits erfolgeich diverse Mäuse operieren lassen - immer mit super Erfolg.
Ich bitte um Hilfestellung
Danke!
Jörg
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28.09.2009 19:44 |
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Leider kenn ich mich mit Mäusen auch nicht aus, aber 21 Mon. ist schon ein sehr stattliches Alter für eine Maus, stimmts? Da ist guter Rat teuer.
__________________ Seid ganz lieb gegrüßt von
tapsangel - Biggi, den Meermädels Ida & Nele & Kastrat Oscar
sowie den beiden Katern Felix von den Katzen aus Ibiza & Findus,
die jetzt alle nebenan bei Tochter wohnen
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28.09.2009 20:15 |
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Ich kenn mich auch nicht sogut mit Mäusen aus
Aber bei dem Alter glaub ich ist das Narkoserisiko doch sehr hoch
Meine Ratte Molly ist auch schon eine kleine Omi , sie hat auch einen Tumor ... seit kurzem sogar zwei. Ich lasse sie bei ihrer freundin Lilly solang es geht. Sie bekommt ein Medikament (Ney Dill) sprich doch mal deinen TA drauf an ... das ist wirklich gut
durch dieses Mittel lebt meine Süße schon seit 4 1/2 Monaten mit dem Tumor.
Is natürlich von Tier zu Tier unerschiedlich ob das Medikament anschlägt.
__________________ Liebe Grüße von Nicole mit den Ferkels Fussel,Uzo Jeany, Paulinchen und Anne ,den Ratzen Lilly, Angel, Ashley, Gracy und Goldi-Mix Laica
im Herzen mein kleiner Kämpfer Merli und meine anderen Regenbogenschätze
Wirklich reich ist nur der, der mehr Träume hat als die Wirklichkeit jemals zerstören kann
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28.09.2009 20:22 |
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Ich kenn mich mit Mäusen leider auch nicht aus.
Aber ich denke, bei einem so schon recht altem Tier sollte man abwägen. Das Risiko einer OP ist wahrscheinlich sehr hoch.
Schwierige Situation.
__________________ Liebe Grüße von Reni

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28.09.2009 20:26 |
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Ich würde auf jeden Fall noch mal zum TA und die Meinung einholen. Der TA muß genau wissen was Phase ist... Und laß sie nicht leiden...
__________________ Sabine, mit Rudi, Mia, Lilly, Cili und Molly
Meine HP: Mopskugeln
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28.09.2009 21:31 |
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leider kann auch ich dir da nichts zu raten, halte selber nur ratten.
am freitag wurde meine thelma operiert, sie wird diesen freitag zwei jahre alt.
ich wollte sie aufgrund ihres alters und der immer weniger werdenden aktivität auch nicht operieren lassen.
leider wuchs der tumor (in der linken leiste) sehr schnell, so das ich quasi keine wahl mehr hatte.
sie hat die OP gut überstanden und kam auch gerade wieder raus ins wohnzimmer.
wie das bei mäusen ist, wie gut sie eine OP überstehen in dem alter, das weiß ich nicht.
ich würde ebenfalls die meinung des TA einholen und dann ggf. mit ihm die weitere behandlung planen.
thelma hätte nicht mehr viel zeit gehabt, wenn der tumor so schnell weitergewachsen wäre (er drückte schon auf die blase), hätte ich sie bald einschläfern lassen müssen.
die OP war ihre einzige chance. und sie hat sie genutzt!
hinterhandlähmungen sind bei ratten eher nicht so schlimm, wie´s den anschein erweckt. ich hoffe, das ist bei mäusen auch so!?
ich wünsche dir und deiner kimmy noch eine schöne gemeinsame zeit!
__________________
Britta und ihre
-Rasselbande:
Die zwei süßen Mädels • Die Twilight-Stars • Die japanischen Schneebälle •
und Die Piratten

Und für immer im Herzen
- All meine Tiere auf der RBB:
Psycho in Action und ihr Rudel
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28.09.2009 22:36 |
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Wolke

Dropsegeberin
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Ich habe nur einmal eine Maus operieren lassen, das war mein Sternchen, die erste meiner 7 Mäuseschwestern, die einen Tumor bekam. Zwei Wochen nach der OP hatte sie bereits einen neuen Tumor an anderer Stelle. Ich habe sie nicht nochmal operieren lassen, sie hat sich sehr gequält. Und wenn Kimmy, wie du sagst, auch schon eine HHL hat und durch den Tumor sehr "deformiert" ist (wohl auch weil er so groß ist), würde ich persönlich von einer OP bei so einer alten Maus abraten.
__________________ Gibt es nicht genügend Egoismus in der Welt? Gibt es nicht genügend Selbstsucht die den Selbsthass überspielt? Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht, dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?(Lacrimosa)
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28.09.2009 23:50 |
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Also an sich ist das ja noch nicht so alt. Aber für ne Krankmaus schon. Nach all meinen Erfahrungen mit Mäuschen und Krankheiten...lass sie jetzt gehn. Alles andere (egal was) ist reine Quälerei und bringt gar nichts.
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29.09.2009 07:31 |
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mausfan30
Mausfan
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Es ist wirklich total schwer, aber ich glaube, dass die alte Maus - die 2 Mal geworfen hat im Leben, die super viele schöne Momente hatte - bis dato - und die ein schönes Zuhause hatte zur Ruhe kommen muss.
Ein Transport zum Arzt zur Begutachtung und dann für einen OP Termin wird bestimmt für die arme zu Stressig.
Danke für die Einträge...
Jörg
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29.09.2009 09:14 |
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Willst Du sie nicht zum TA bringen zum erlösen?
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29.09.2009 09:58 |
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Mh kommt drauf an wie schlecht es ihr geht und ob sie sich quält. Wenns ihr so schlecht geht, dass sie in den nächsten 2Stunden stirbt oder sie sich NICHT quält, dann würde ich ihr den TA Streß auch nicht zumuten. Aber sonst ja
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29.09.2009 10:13 |
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Operieren würde ich sie auch nicht mehr lassen. Mit fast 2 Jahren ist sie as dem Alter raus, v.a. wenn sie schon deutliche Defizite hat.
Die Schulter ist ein bereich, wo ein Tumor vergleichsweise wenig Probleme für das Tier bereitet. Solange sie also damit keine sichtbaren Probleme hat (z.B. durch das Gewicht) oder die Haut anfängt rot zu werden und zu spannen, würde ich das Zwergl einfach noch nach Strich und Faden verwöhnen. Und wenn es dann nicht mehr geht, würde ich sie gehen lassen.
Angelus
__________________ Informationen zu Mäusen, Rennmäusen und Kleinsäugerexoten und deren Haltung: Mäuseasyl
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29.09.2009 15:45 |
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mausfan30
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Die Maus ist noch gut drauf. Ich werde die Maus besonders beobachten. Sobald das Tier schmerzen hat, wird sie natürlich (leider) zum TA gebracht und eingeschläfert. Der Gedanke ist nicht schön, aber es wird leider so kommen.
Die Haut ist ein wenig Rot, aber sie wird auch nicht innerhalb von 2 Stunden sterben.
Kann es denn sein, dass so ein Tumor auch nach Innen aufplatzt und sie von Innen verblutet?
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29.09.2009 18:36 |
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Solange Du nicht an dem Tomor rumdrückst (was Du eh nciht tun solltest), kann auch nix passieren. Aber aufplatzen wie ein Abszeß kann ein Tumor sowieso nicht. Da mußt Du Dir keine Sorgen machen.
Angelus
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29.09.2009 19:44 |
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mausfan30
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Das heißt, das Tier wird irgendwann zwangsläufig schmerzen bekommen und dann bleibt Zeit zu reagieren um sie davon zu befreien?
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29.09.2009 19:54 |
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Du solltest sie gut beobachten. Wird sie schlapp, nimmt ab und frißt schlecht oder zeigt sich an der Beule ein Schorf, ist es Zeit, sie gehen zu lassen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, aber wenn die Haut so gespannt ist, daß sich ein Schorf bildet, wird sie irgendwann in den kommenden tagen reißen. Daher solltest Du dann wirklich schnell reagieren, aber es geht nicht um Minuten.
Angelus
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29.09.2009 21:44 |
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Wolke

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Ich habe den Zeitpunkt bei meinen Mäuschen immer bemerkt, wenn sie angefangen haben, mich zu beißen. Dann hatten sie Schmerzen und / oder waren nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne. Wenn sich deine Maus noch von dir anfassen und hochnehmen lässt, ohne Schmerzsymptome zu zeigen, hast du imho noch ein bisschen Zeit.
@Angelus: Ich hatte mal einen Fall, da ist der Tumor nach innen aufgegangen. Das ist dann erst beim TA rausgekommen, die Kleine ist n meiner Abwesenheit verstorben. Das war eine Mischung aus innerer Blutung und Sepsis.
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29.09.2009 23:09 |
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@Wolke
Wenn das Tier eine Sepsis hatte, war der Tumor abszediert. Das kann dann auch nach innen gehen und verheerende Folgen haben. Da hast Du völlig Recht. Es gibt Tumore, die neigen dazu. Das merkt man am ehesten, wenn man den Tumor anfaßt und er besonders warm ist oder gelb durch die Haut scheint.
Ein reiner Tumor kann aber wirklich nicht nach innen "aufplatzen", weil eben keine Kapsel oder ähnliches da ist, das platzen kann. Bei Mausfans Maus gehe ich von einem reinen Tumor aus, weil es eine sehr typische Stelle ist und ich in 19 Jahren noch nicht einen abszedierten Tumor in dem Bereich hatte.
Angelus
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01.10.2009 08:05 |
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